Bischof Martin
Die darin vorkommenden Hauptakteure sind (in der Reihenfolge des Auftretens): Martin, Petrus, Jesus, Borem, Chanchah, Gella, Chorel, Johannes, Uhron
Sinn
Wer die in Bischof Martin speziell dargestellten Szenen aus dem Jenseits gläubig und beherzigend liest, der wird begreifen, wie es mit dem Menschen nach dem Leibestod aussieht. Er wird sich danach richten können und im Jenseits leichter wandern, als viele Tausende, die vom jenseitigen Leben keine Ahnung haben. Ein Weltmensch jedoch wird diese ebenso wie die ganze Hl. Schrift als Torheit eines hirnlosen Schreibers verwerfen, woran aber nichts liegt, denn über kurz kommt so jemand doch dorthin, wo ihm außer Gott niemand wird helfen können.
Reden
Man soll sich nicht an manchen Reden von Martin stoßen, die teilweise schmutzig und ungeistig klingen. Des Menschen Geist ist hier wie jenseits gleich in seiner Trübsal; wird er aber gereinigt, dann wird er auch reden wie ein reiner Geist.
Individueller Fall
Obwohl in Bischof Martin die Geisterwelt enthüllt wird, so ist dies dennoch kein allgemeiner, sondern ein spezieller Führungsfall, der lediglich die Reinigung und Vollendung Martins bezweckt.[4]
Siehe auch
Links
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Bischof Martin 127.15
- ↑ Jakob Lorber, Bischof Martin 129.19
- ↑ Jakob Lorber, Bischof Martin 136.3-4
- ↑ Lorber, Schlußwort des Herrn als "Ein geistiger Wink" in Bischof Martin, Lorber Verlag, 2003