Ernährung
Nahrung besteht aus drei Teilen:
- der materielle Teil, den man sieht, riecht und fühlt, dient zur Bildung und Belebung des Körpers
- der durch den Verdauungsvorgang gewonnene ätherische Stoff, welcher zur Belebung der Nerven dient und den man Nervengeist nennen kann[4]
- der ebenfalls durch die Verdauung gewonnene feinätherische Stoff, die Seelensubstanz.[5]
Menschen sind seelisch und leiblich aus der gesamten organischen Schöpfung dieser Erde zusammengesetzt. Ein Mensch kann allen Intelligenzpartikeln, aus denen seine Seele besteht, aus den zu sich genommenen natürlichen Nährstoffen eine entsprechende Seelennahrung zuführen, weswegen er bei der Wahl seiner Kost nicht so sehr beschränkt ist wie die (meisten) Tiere und daher verschiedenartige Nahrungsteile aus dem Tier-, Pflanzen- und Mineralreich zu sich nehmen kann. Der substantielle Formleib der Seele wird gleich wie der Fleischleib aus der zu sich genommenen Naturkost genährt und ausgereift.[6]
Was zur nötigen Stärkung des Leibes gegessen oder getrunken wird, macht weder selig noch unselig, sondern nur, was man glaubt und tut.[7] Der Mensch darf gut essen und trinken, wenn er nur nicht sein Leben darein setzt.[8]
Inhaltsverzeichnis |
Richtige Ernährung
Naturnahe pflanzliche Kost
Einfache und naturgemäße Ernährung - Getreide und Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse - bekommt dem Menschen am besten, erhält ihn gesund, und läßt ihn ein hohes Alter erreichen. Die Speisen (Früchte) sind am gesündesten und nahrhaftesten so wie Gott sie in der Natur zubereitet und am reinen Feuer Seiner Sonne kocht. Würden die Menschen die Früchte der Erde so essen, wie Gott sie für sie zubereitet hat, bis auf wenige, die weicher gekocht werden könnten, wüßten sie nichts von Ärzten, Medizin und Apotheke. Gekochte, gebratene oder gedörrte Nahrung ist dennoch besser als Rohkost (wegen der gegenwärtigen vielfachen Verunreinigungen).[9]
Einfachheit
Die Menschen in den früheren Zeiten erreichten ein sehr hohes Alter und waren ihr Leben lang im Besitz des zweiten Gesichtes, indem sie viel einfacher lebten und sich einfacher ernährten und dies wäre Menschen auch heute noch möglich. Ihre Nahrung bestand zumeist aus Hülsenfrüchten, die ganz einfach, weich gekocht, etwas gesalzen und dann nie in heißem Zustand genossen wurden. Ebenso einfaches Brot, Milch und Honig.[10]
Obst und Wurzeln sind für den Menschen zum Genuß geeignet. Die freßsüchtigen Menschen begnügen sich damit aber nicht, sondern erfinden fortwährend viele Nährmittel, sowohl aus dem Pflanzen- als auch aus dem Tierreich, und die Folge davon sind die stets zunehmenden, verschiedenartigsten Krankheiten.[11]
Mäßigkeit
Gott hat eine Menge Tiere erschaffen, die allein da sind, um zu fressen, aber dem Menschen hat Er nicht darum das Dasein gegeben. Die Menschen sollen ihren Geist vervollkommnen und nur des dazu notwendigen Leibeslebens wegen mit gerechtem Maß und Ziel essen. (nach Henoch)[12] In der naturmäßigen Kost ruhen verdorbene Geister (Anm: die natürlichen Elemente sind deren Hülle oder Kerker). Wenn der Mensch deren zuviel in sich aufgenommen hat, dann bemeistern sie den Geist und untergraben und zerstören seine Wesenheit. (nach Henoch)[13]
Man soll stets mäßig im Genuß der naturmäßigen Kost sein, denn in ihr liegt eine große Versuchung. Man muß beim Essen immer sehr behutsam sein, den unsterblichen Geist nicht durch ihre grobe sinnliche Last zu erdrücken. Dies läßt sich schon an den Kindern deutlich beobachten, wo die gefräßigen sich verdummen und zu nichts geistig Tüchtigem fähig sind, dagegen die stets mehr nüchternen Kinder bald feine Denker werden. Das ist umso mehr bei den erwachsenen Menschen der Fall, da diese ausgebildeter Leidenschaften fähig sind, die dem Kind noch fremd sind. (nach Henoch)[14] Un- und übermäßiges Essen verursacht fleischliche Wollust.[15] Bei mäßiger und gesunder Kost wird der Leib nicht wülstig, schläfrig und schwerfällig.[16]
Regelmäßigkeit
Es ist stets besser, zur ordentlichen Zeit zu essen und zu trinken, als unordentlich nach dem Verlangen des Magens.[17]
Nahrungs- und Genußmittel
Brot
Weizenbrot (Einkorn, Emmer, Dinkel) ist das dienlichste.[18]
Brot entspricht im allgemeinen der Neigung zu allem Guten, weil es mehr als jede andere Nahrung das Leben erhält und durch das Brot die Nahrung schlechthin bezeichnet wird. Daher nennt sich auch der Herr Selbst das Brot des Lebens und waren in der israelitischen Kirche Brote in gottesdienstlichem Gebrauch als Schaubrote auf dem Tisch in der Stiftshütte. Auch wurde der ganze durch Schlacht- und Brandopfer vermittelte Gottesdienst "Brot" genannt. Dieser Entsprechung wegen ist auch das Heiligste des christlichen Gottesdienstes das Abendmahl, bei dem Brot und Wein gereicht werden.[19]
Fisch
siehe Fisch
Fleisch
Fleisch von Tieren essen ist an sich etwas Unheiliges, denn in der ältesten Zeit aß man nie das Fleisch von Tieren oder Vögeln, sondern nur Samen, hauptsächlich Weizenbrote, Baumfrüchte, Gemüse, Milch und Milchprodukte, zum Beispiel Butter. Tiere schlachten und ihr Fleisch essen, galt den ältesten Menschen als sündhaft und den wilden Tieren ähnlich; sie machten sich diese nur dienst- und nutzbar, wie aus Gen 1.29 ersichtlich ist. Als jedoch die Menschen im Verlauf der Zeit ebenso wild wie die wilden Tiere, ja sogar noch wilder wurden, da erst begann man Tiere zu schlachten und ihr Fleisch zu essen.[20][21]
Jesus rät, vor allem mit dem Fleischessen vorsichtig zu sein, wenn man körperlich lange und dauerhaft gesund bleiben will. Er warnt insbesondere davor, das Fleisch von erstickten Tieren zu essen, weil es den Menschen aufgrund der darin enthaltenen unreinen Geister krank macht. Für die als unrein bezeichneten Tiere sind außerdem besondere Zubereitungsmethoden notwendig, ansonsten die Gesundheit leidet.[22][23][24]
Im Notfall kann das Fleisch von unreinen Tieren gegessen werden, wenn es davor gereinigt, mit Salz und guten Kräutern gebeizt, am Feuer getrocknet und darauf mit guten Kräutern geräuchert wird. So wird es von den unreinen Geistern (Schadstoffen) befreit. Das Fleisch von Raubtieren ist immer schädlich, da aus ihm die unreinen Geister nicht völlig entfernt werden können.[25]
Fleischspeisen sollten (wenn schon) nur zu gewissen Zeiten und da nie länger als sieben Tage nacheinander, sehr mäßig und von frisch geschlachteten Tieren genossen werden. Das Fleisch der Fische ist besser als das Fleisch der Tauben, das Fleisch der Tauben besser als das der Hühner, das Fleisch der Hühner besser als das Lämmerfleisch, dieses besser als das Ziegenfleisch, und dieses besser als das Kälber- und Rindfleisch.[26]
Kaffee
Von Kaffee (Koffein oder Teein, betrifft daher auch Schwarz- oder Grüntee) wird abgeraten.[27]
Feldfrüchte
Obst soll völlig reif sein und nur mäßig genossen werden. Gesünder als roh ist es im gekochten, gebratenen oder gedörrten Zustand, weil durch diese Behandlung die schlechten und noch ungegorenen Naturlebensgeister hinausgeschafft werden. Dasselbe gilt für Wurzelfrüchte.[28]
Aus Früchten gewonnene Nahrung, besonders die aus den Feldfrüchten bereitete, entspricht den Neigungen zum Guten und Wahren, weil sie das geistige Leben ebenso nähren, wie irdische Nahrungsmittel das natürliche.[29]
Wasser
Wasser nicht aus unreinen Quellen trinken und die Brunnen rein halten.[30]
Wein
Siehe Wein
Zucker
Zucker wurde einst durch unmenschliche Sklavenarbeit gewonnen und daher mit dem tausendfachen Fluch Gottes belegt.[31]
- Anm.: Ob dieser tausendfache Fluch immer noch besteht ist fragwürdig. Die vielfältige, ungesunde Wirkung von Zucker - oder künstlichen Süßstoffen - ist heute jedenfalls unbestritten.
Seelische Nahrung
Seelischer Hunger spricht sich (z.B.) in bitter empfundener verzweifelter Langeweile aus.[32] Das entzückende Gefühl der Seele an der Beschauung wunderbar schöner Formen, gefälligen Gesanges, angenehmer Gerüche usw. ist deren Sättigung.[33][34]
Geistige Nahrung
Die geistige Kost ist ein den Geist belebender Regen vom Himmel, unter dem er bald zu einer herrlich kräftigen und duftenden Blume des ewigen Lebens erblühen wird. (nach Henoch)[35]
Der Leib ist nicht die Hauptsache des Menschen, sondern ein ganz anderer, höherer (geistiger) Mensch, um dessentwillen der Leib da ist, und um dessen vorteilhafteste Ernährung man auch stets am meisten besorgt sein sollte.[36] Die Liebe ist des inneren Menschen allereigentlichstes Wesen, und man kann demnach dem inneren Menschen keine bessere Nahrung verschaffen, als wenn man ihn mit der Liebe zu Gott sättigt. Durch diese Liebe wird er kräftig und mächtig und wird ein Herr in diesem seinem Haus werden, welches die unsterbliche Seele und der sterbliche Leib ist.[37]
Der Mensch lebt nicht nur vom irdischen Brot (leibliche Kost), sondern vielmehr vom Wort Gottes (5. Mose 8.3). [38] Auch die naturmäßige Leibeskost entstammt dem ewigen, allmächtigen Wort Gottes.[39] Die Nahrung im Himmel ist geistiger Natur, nämlich das Wort Gottes, das sich entsprechend als göttliches Brot und göttlicher Wein darstellt, und aus dem alle Himmel und alle Schöpfung bestehen.[40]
Nicht nur das (irdische) Brot, sondern jede gute Tat oder Arbeit ist auch eine Speise, wennschon nicht für den Leib, so aber desto mehr für den Geist.[41] Wissenschaft, Einsicht und Weisheit ist auch geistige Nahrung, so wie Speise eine natürliche Nahrung ist, und sie entsprechen einander auch gegenseitig.[42]
Der Hunger des Geistes spricht sich aus durch stets zunehmend brennender Wißbegierde.[43] Der Geist will die Materie und ihre schönen Formen begreifen, denn als solche sind sie für ihn ungenießbar. Sie müssen durch Feuer - die begierliche Liebe -, Licht - der sich im Herzen klar aussprechende Gedanke - und genügende Wahrheit - das aus Feuer und Licht hervorgehende und ausgesprochene Wort - aufgelöst werden. Durch dieses Wort ergreift dann der (geistige) Mensch die feste Materie (Leibesnahrung) und ihre liebliche Form (Seelennahrung), löst die Materie auf und findet in der aufgelösten Materie die Bedeutung und den geistigen Sinn der Form. Dadurch wird der Geist dann entzückt, und dies ist seine stärkende Sättigung. Darin findet er seine Heimat, seine Ruhe, seinen Stoff, seinen Ursprung und in diesem seine wahre Liebe zu Gott und die allmächtige Liebe Gottes zu ihm.[44]
Wie die Speisen für den Leib entweder von der Natur (Reifung usw.) oder der Kochkunst der Menschen vorbereitet werden müssen, damit sie genießbar sind, umso mehr muß auch die Kost für den Geist vorbereitet sein: Das Wort in uns ist diese Vorbereitung der Kost des Geistes.[45]
Beziehung von leiblicher, seelischer und geistiger Ernährung zueinander
Der Mensch ist vom Schöpfer so eingerichtet, daß die Sättigung des einen Teils stets das sichere Fasten des anderen mit sich bringt.[46] Die Sättigung des Leibes bewirkt die sichere Aushungerung der Seele, die sich stets in der bitter empfundenen verzweifelten Langeweile ausspricht.[47] Damit nach der Sättigung des Leibes auch die Seele gesättigt wird, kann man z.B. einen Spaziergang in beschaulicher Umgebung unternehmen, wo sich dann die Seele an den schönen Formen, dem Gesang der Vögel, dem Geruch der Blumen usw. sättigt. Ist die hungrige Seele gesättigt worden, dann kommt Langeweile auf, und der Leib verlangt wieder nach Sättigung, ober - im besseren Fall - der Geist.[48]
In der naturmäßigen Kost nimmt man Natürliches auf, das in einem nicht vergeistigt wird, sondern den Geist vernaturmäßigt; aber im Wort nimmt man Geistiges auf, das den Geist zum ewigen Leben nährt. In der naturmäßigen Kost wird der Leib genährt und der Geist gedrückt und zum Fasten genötigt; aber durch die geistige Kost gewinnen beide: Der Geist wird kräftig und seine Sinne endlos scharf, und der Leib wird dann durch den Geist geschmeidig, genügsam, dauerhaft und kräftig erhalten (nach Henoch).[49] Dies bedeutet nicht, daß der Mensch die natürliche Kost nicht genießen soll, da sie doch Gott erschaffen und sogar sichtbar gegessen hat; jedoch zum Hauptbedürfnis soll sie nicht werden. (nach Henoch)[50]
Gesegnetes Essen
Vom Herrn gesegnetes Essen zeichnet sich durch einen besonderen Wohlgeschmack aus.[51]
Siehe auch
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 1.206.14
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.43.17; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.3
- ↑ Jakob Lorber, Der Saturn 27.12
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.209.4
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 4.103.8; Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.209.2-5
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 4.151.7
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 6.222.13
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 358
- ↑ Jakob Lorber, Der Saturn 30.12; Jakob Lorber, Der Saturn 47.8-9; Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.210.10-11; Jakob Lorber, Heilung und Gesundheitspflege 410207.22-23
- ↑ Jakob Lorber, Die Erde 35.3-5
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.210.11; Jakob Lorber, Der Saturn 47.9
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.249.5
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.17
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.11-14
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 4.80.19
- ↑ Jakob Lorber, Die Erde 35.8
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.118.6
- ↑ Jakob Lorber, Die Erde 35.7
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 111
- ↑ Swedenborg, Himmlische Geheimnisse 1002
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 5.197.4
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.240.1
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 7.85.14
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.54.3
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.54.4-5
- ↑ Jakob Lorber, Die Erde 35.7
- ↑ Jakob Lorber, Der Saturn 30.12
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.210.10; Jakob Lorber, Die Erde 35.7
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 111
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 10.54.6
- ↑ Jakob Lorber, Der Mittelpunkt der Erde 5.36
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.11
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.4
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.13
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.18
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.43.12-13
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.43.18; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.1
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.3; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.8
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.5
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 2.156.20
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 1.30.4
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 274; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 340
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.15
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.16-19
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.43.20
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.5
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.11
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.44.13-14
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.15-16
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.245.9
- ↑ Jakob Lorber, Die Jugend Jesu 7.9-11