Falsch

Aus Prophetia
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Es ist besser, von einer Sache und deren Verhältnissen gar keine Vorstellung zu haben, als eine falsche.[1]

Inhaltsverzeichnis

Wesen

Das Falsche entspricht dem Schatten.[2]

Das Falsche aus dem Bösen besitzt keine Macht.[3]

Niemand vermag vom Bösen her das Gute und Wahre zu erblicken, denn das dem Bösen entspringende Falsche ist Finsternis. Deshalb gleichen alle, die dem aus Bösen entsprungenen Falschen anhangen, blinden Menschen, die, was im Licht steht, nicht sehen, ja davor zurückscheuen gleich den Nachteulen.[4]

Das Böse und das aus ihm resultierende Falsche gleichen schwarzen Wolken, die sich zwischen die Sonne und das Auge des Menschen schieben und die Helligkeit und Heiterkeit des Lichtes wegnehmen, obschon die Sonne unausgesetzt die Wolken zu zerstreuen trachtet.[5]

In der geistigen Welt knirscht alles Falsche, daher der Ausdruck "mit den Zähnen knirschen" im Wort. Siehe Zähneknirschen [6]

Ursprung

Das Falsche geht aus dem Bösen hervor.[7]

Verbindung von Falsch und Böse

Es lieben sich das Falsche und das Böse ähnlich wie das Gute und das Wahre, jedoch ihre Liebe verwandelt sich in der Folge in eine Hölle, denn die Hölle beruht auf der Ehe des Falschen und Bösen.[8]

Siehe auch

Quellenverweise

  1. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.400815.6
  2. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 589
  3. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 233
  4. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 487
  5. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 549
  6. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 575
  7. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 487; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 549
  8. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 375; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 384
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