Frau
Im Wort wird durch die "Jungfrau" und das "Weib" die Neigung zum Guten bezeichnet, z.B. in Off 14.4 [1]
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Wesen
Die Frauen sind in der Liebe Gottes den Männern gleichberechtigt, d.h. sie sind wie die Männer als Kinder Gottes aufgenommen worden, ein Vorbild ist die Purista,[2] und eine arge Frau ist ebensogut arg wie ein Mann.[3] Gott hat den neuen Himmel in einer Frau (Maria) zu bauen angefangen, nicht in einem Mann.[4]
In der Frau findet sich stets List und Witz, ein scharfer Sinn und Schlauheit, daher spricht sie auch nie offen und pflegt stets ihr Licht und Herz, das voller geheimer Finten ist, vor denen Gott und jeden wahrhaft Weisen ekelt, zu verbergen.[5][6]
siehe auch Mann und Frau
Bestimmung
Die Bestimmung der Frau ist es, dem Mann das zu sein, was der Mann Gott ist, also im Geiste ein Wesen mit ihm zu sein. (nach Kisehel)[7] Sie ist von Gott für Liebe und Licht (Weisheit) erschaffen worden und nicht für stumme Liebe nur und daneben für die Finsternis.[8]
Frauen sind den Männern von Gott zur Demütigung ihres Hochmutes gegeben und daher eines der wichtigsten Mittel zur Erreichung des ewigen Lebens in Gott. (Anm.: Indem der Mann z.B. meint, Herr des Welt, ein Weiser oder Guru zu sein und dann durch eine einfache Frau besiegt wird, indem sie sein Herz für die Liebe und das Leben fesselt.)[9][10]
Die Frauen sollen dem Mann untergeordnet sein und ihn nicht beherrschen (siehe Frauenherrschaft).[11]
Gott und die Frauen
Eine Frau, die Gott allein zu lieben vermag, und Ihn ohne irgendeine Beimischung der Welt will, die trägt Gott auf den Armen, Händen und Fingern ihrer glücklichsten Bestimmung zu. Aber eine Frau, die an der Weltdummheit, wo etwas Sinnlich-Ergötzliches herausschaut, ihre Freude findet, die läßt der Herr gehen wie die Tiere in den Wäldern und kümmert Sich gar nicht um sie, außer daß Er ihr das sinnliche Leben des Leibes gibt. So einer Frau ist dann nicht leicht zu helfen, weil sie leicht in alle Unzucht und Hurerei übergehen kann. (nach Henoch)[12]
Jede Frau, die einen reinen Lebenswandel führt, ist im Geiste die Braut und Gemahlin des Herrn. Aber selbst eine noch so innige Beziehung mit dem Herrn hindert eine Frau nicht daran, die Gemahlin eines ordentlichen Mannes zu werden.[13]
Quellenverweise
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 368
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 1.181.33; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.29.19; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.30.18
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.30.19
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 1.181.34; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.30.20
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.27.10
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.48.15
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.189.5
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 1.182.12
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.34.15-16
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.34.23
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.122.6
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.102.7-9
- ↑ Jakob Lorber, Das Großes Evangelium Johannes 2.44.4