Geist
Der Geist ist das allein Kräftige und eigentlich Substantial-Wesenhafte und kann nur auf dem Weg des entsprechenden Gegensatzes in die Erscheinlichkeit treten. Dieser Gegensatz ist ein Bemühen der eigentlichen Hauptkraft, sich selbst aufzuhalten und zu nötigen, damit sie sich dadurch selbst manifest werde.[1]
Wesen
Der Geist ist in sich zwar keine Form, aber er ist dasjenige Wesen, das die Formen schafft; erst dann, wenn die Formen geschaffen sind, kann er in eben diesen geschaffenen Formen selbst als Form wirkend auftreten. Er ist demnach mit dem Licht vergleichbar, das solange nicht bemerkbar auftreten kann, wie es keinen Gegenstand gibt, den es erleuchtet.[2] Der Geist ist das Licht, welches aus seiner eigenen Wärme sich von Ewigkeiten zu Ewigkeiten erzeugt, und ist gleich der Wärme die Liebe und gleich dem Licht die Weisheit.[3] Er ist ein gewaltiges Feuer.[4]
Der Geist ist unteilbar.[5] Im Geistigen kann sich immer etwas noch Geistigeres aufhalten, d.h. der Geist kann sozusagen destilliert oder konzentriert werden.[6]
Das Geistige fließt in das Natürliche ein, nicht jedoch das Natürliche in das Geistige.[7]