Hebräisch

Aus Prophetia
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Die erste Sprache der Menschen der Erde (Anm.: Ursanskrit) hat mit ihrem Leben übereingestimmt, weil sie ihnen aus dem Himmel gegeben wurde. Auch bei der hebräischen Sprache soll dies in mancher Hinsicht noch der Fall sein.[1] Die Angehörigen der Ältesten Kirche der Erde hatten eine Schrift gleich jener der Engel (siehe Schrift der Engel), ehe die Buchstaben erfunden wurden. Diese ist dann später in die Buchstaben der hebräischen Sprache übergegangen, die in den alten Zeiten alle gekrümmt gewesen sind und nicht in Linien auslaufend, wie jetzt. Daher kommt es, daß im Wort göttliche Dinge und himmlische Geheimnisse selbst in den Jota, Strichlein und Häkchen liegen.[2]

Die Vokale gehören (ursprünglich) nicht zur Sprache, sondern dienen dazu, ihre Worte durch den Ton zu mannigfachen Gefühlen zu erheben, je nach eines jeden Zustand. Daher werden in der hebräischen Sprache die Vokale nicht ausgedrückt und auch verschieden ausgesprochen.[3] Die Alten haben die Selbstlaute bei der Wortbildung zwischen den Mittellauten wohl ausgesprochen, diese aber aus einer gewissen Pietät nicht niedergeschrieben.[4]

Hebräisch gehörte neben griechisch und römisch (Latein) zu den drei Sprachen, die zur Zeit Jesu fast jeder Mensch in Palästina reden und im Notfall auch schreiben können mußte.[5]

Siehe auch

Quellenverweise

  1. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 237
  2. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 260
  3. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 241
  4. Jakob Lorber, Die drei Tage im Tempel 19.3
  5. Jakob Lorber, Die Jugend Jesu 163.20
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