Ordnung
Die Ordnung ist die Macht Gottes - aus und in Seiner Ordnung hat Er alle Dinge erschaffen - weswegen die Menschen nichts außerhalb einer gewissen Ordnung tun sollten. (nach Henoch)[1] Ordnung muß sein, und damit sie nicht verletzt werde, muß darüber gewacht werden.[2] Die höchste Ordnung, die Ordnung aller Ordnung, ist geistiger Natur, Gott.[3]
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Wesen
Alles, was in der Welt gut und vollkommen zur Erfüllung eines nützlichen Zweckes dient, das ist der (göttlichen) Ordnung gemäß, denn alles Gute ist gut gemäß dem Nutzen, den es schafft.[4] Das vom Herrn ausgehende göttliche Wahre ist es, was die Ordnung bildet, und die göttlichen Wahrheiten sind die Gesetze dieser Ordnung. In Übereinstimmung mit diesen Gesetzen führt der Herr den Menschen.[5]
Die Ordnung, aus der das Gestaltliche aller Dinge und das den Endzweck Bestimmende ist, geht aus Licht und Weisheit hervor.[6]
Die beste Ordnung vor Gott ist die Ordnung des Herzens, die ersichtlich wird, wenn man betrachtet, wie z.B. die Kräuter und Gräser von Gott auf dem Feld geordnet werden (bunt durcheinander), oder wie Kinder ihren guten Vater begrüßen (frei nach ihrem Herzen und ihrer Kraft). Jede andere Ordnung ist eine äußere Rangordnung nur, welche aber vor Gott ein Greuel ist.[7]
Rangordnung
siehe Rangordnung
Siehe auch
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.41.2
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 213
- ↑ Jakob Lorber, Die natürliche Sonne 68.10; Jakob Lorber, Bischof Martin 154.11; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 57; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 523
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 107
- ↑ Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 523
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 2.252.8-9; Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 201
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.51.17-18; Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.61.16-21