Brahmanen
Die Brahmanen oder Braminen sind gewisserart Abkömmlinge eines alten Volkes und dessen Religion aus dem hohen Tibet. Von diesen haben sie auch eine Menge absurder Bußen übernommen.[1]
Geschichte
19. Jahrhundert
Bei den Brahmanen war viel satanische Machination mit im Spiel, denn bei ihnen war (Anm.: und ist teilweise noch bis heute) das Kastenwesen noch vollkommen zu Hause. Der gewöhnliche Mensch war verdammt, ewig dumm zu bleiben, damit er die taschenspielerischen Wunderwerke seiner geistlichen Kaste nicht durchschaute. Die Brahmanen trieben ihr Unwesen in Mittelasien und auch in einem Teil Südasiens. Diese Menschen waren lauter geheimnisvolle Wundermänner. Bei ihnen war nichts als Wunder über Wunder, sie selbst wirkten nichts als Wunder, und ihr Hauptstudium war, der guten wie der bösen Gottheit ihre Wunderkräfte abzuspicken, und selbst allerlei Wunder zu wirken. Wehe dem, der es wagte, einen Bramasdiener zu befragen, wie er ein Wunderwerk verübt hatte; er wurde mit einer Unzahl Prügel zurückgewiesen und ein zweites solches Vergehen kostet ihm schon das Leben, oder wenigstens die Augen und die Zunge.[2]
Jenseits
Die Geister jener Brahmanen, die sich als Wundermänner aufspielen und das Kastenwesen befestigen, müssen ganz in die Polargegenden der Erde versetzt werden, wo es die größte Öde gibt, wenn sie nach vielen Jahren für Christus aufnahmefähig werden sollen.[3]