Brahma
Brama (Brahma) ist niemand anders als der Satan.[1]
Geschichte
Seit etwa 1000 v. Chr. erhob sich (geistig betrachtet) im Hochland in der Mitte von Asien die riesige Burg Brahmas, der sich auf einer Stunde Weges niemand nähern durfte. Sie wurde von "Engeln" dieses Gottes bewacht, als Herren über Leben und Tod. Wer mit Gold und Edelsteinen und fettem Vieh in die Nähe kam, dem taten die Engel nichts, sondern nahmen das Opfer in Empfang und entließen den Geber mit bloß 50 bis 100 Bambusstreichen. Wer mit so einem blau geschlagenen Rücken zurückkehrte, dem wurde göttliche Verehrung erwiesen und er konnte sich leicht die bedeutendsten Staatsämter verschaffen. Wenn jemand nicht genug Gaben mitbrachte, dann wurden diese zwar auch angenommen, der Geber aber mit allerlei schauerlichen Bußen gelegt. So einer musste z.B. jahrelang auf einem Fuß unter einem Baum stehen. Die Grausamkeit dieser Engel hatte in dieser Hinsicht keine Grenzen. Nach ihrer Verfassung konnte niemand die ewige Seligkeit erlangen, wenn er nicht Brahma wenigstens einmal im Leben ein tüchtiges Opfer dargebracht hatte. Brahma verlangte auch Menschenopfer von seinen Gläubigen. Jedes Weib musste nach dem Tod des Mannes geopfert werden und jährlich schöne Mädchen und gesunde Knaben. Die Eltern, die neben einem solchen Opfer auch eine bedeutende Aussteuer darbrachten, konnten sich einen Ablass von allen ihren Kindern und allen Bußwerken erbitten, oder auch, was eine besondere Begünstigung war, sich von den Engeln von seinem Körper entbinden lassen, um auf diese Weise höchst zuverlässig die Seligkeit zu erlangen. Ein anderes Begnadigungsmittel bestand darin, dass jemand seine frisch vermählte Braut zu den Engeln bringen konnte, um sie von ihnen drei Nächte lang beschlafen zu lassen. Diese Braut brauchte sich dann auch nicht mehr mit ihrem Gatten verbrennen zu lassen, falls er vor ihr starb. Die Narrheiten gingen oft noch weiter, z.B. wurde 1 bis 3 Jahre alten Mädchen von den Engeln zur Bewahrung der Keuschheit die Schamlippen bis auf eine kleine Öffnung zusammen genäht. War ein solches Mädchen mannbar geworden, wurde sie wieder zu den Engeln gebracht, die dann ihrer Mannbarkeit Luft machten.[2]