Emma
Emma Kunigunde war von adliger Herkunft, eine Baroness, die den Offizier Johann entgegen den Willen ihres Vaters heiratete. Johann war von einfacher Abstammung, Emmas Vater aber wollte für seine Tochter einen adligen Mann.[1]
Geschichte
Irdisches Leben
Emmas Vater starb schon bald nach ihrer Heirat mit Johann. Da angenommen wurde, der Vater sei aus Gram über diese Heirat gestorben, machten die Geschwister der Emma die schwersten Vorwürfe. Die Geschwister starben nach einigen Jahren an Typhus, wodurch Emma, inzwischen Mutter von einigen Kindern, das große Vermögen ihres Vaters erbte. Ihre Ehe mit Johann verlief unglücklich, woran sie selbst, aufgrund ihres Hochmutes, nicht unschuldig war.[2]
Jenseitiges Leben
Emma fand im Haus von Robert Blum Aufnahme, weil er schon auf der Erde durch Gedanken, Gesinnungen, Worte, Wünsche und mitunter auch Werke mehr oder weniger in dessen Geist lebte.[3]
Emma erfuhr erst jenseits von den unzüchtigen Eskapaden ihres Ehemannes, der sie mit der Annamierl betrogen hatte.[4] Sie begab sich in die Gemeinschaft von Max Olaf, welcher den Herrn, den er aus Seinen göttlichen Worten als Gott und Jesus erkannt hatte, um Hilfe ersuchte, worauf auch sie den Herrn erkannte.[5]