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Ahab

Aus Prophetia

Ahab, der Sohn des Thomae von Toreh, war zur Lehramtszeit Jesu ein junger Pharisäer, der insgeheim ein Feind der argen Pharisäer war. Als geheimer Anhänger der Lehre der Essäer wünschte er sich nichts sehnlicher, als den alten Tempelhelden den Garaus zu machen.[1] Er wagte für Jesus einiges und als er den Herrn zum ersten Mal traf, nannte ihn Jesus beim Namen und erwähnte auch den Namen seines Vater, was Ahab sehr erstaunte.[2] Nachdem die argen Pharisäer Ahab zu durchschauen begannen, nahm ihn Jesus als Jünger auf.[3] Ahab war ein guter Redner und ein nüchterner und kluger Mensch, der die weniger redegewandten Jünger von Jesus bei ihren Bekehrungswerken vorteilhaft unterstützte.[4]

Charakter

Ahab war schlau und es fiel ihm nach eigener Aussage leicht, die argen Pharisäer ganz leicht um jeden Finger zu wickeln. Er hielt es für keine Sünde, den Satan so stark als möglich anrennen zu lassen, damit dieser sich dadurch gezwungen sah, sich vom bösen Kampfplatz wieder für einige Zeit zurückzuziehen, wodurch der weise und kluge Mensch Zeit gewinne, seinem Geist eine edlere Beschäftigung zu unterbreiten, als sich in einem fort mit dem Satan zu balgen.[5]

Als Ahab zum Jünger von Jesus wurde, fehlte ihm zur vollen Wiedergeburt des Geistes nur mehr sehr wenig, wodurch er den Aposteln, die schon viel länger Jesu Jünger waren, zu einem Lehrer wurde, anstatt sie ihm, was für diese keine besondere Ehre war. Ahab hatte den Aposteln deswegen viel voraus, weil er in der Schrift sehr bewandert war. Jesus liebte Ahab, so wie Er die Apostel lieb hatte, denn in seinem Herzen war viel Demut.[6]

Quellenverweise