Faustus
Faustus war ein römischer Oberrichter aus dem Umfeld von Cornelius, der Jesus als Gottmensch erkannt hatte und Ihn förmlich anbetete. Auch Jesus mochte ihn sehr. Der Herr segnete seine Arbeiten und auch seine Ehe mit Lydia.[1] Zur Zeit der Lehrjahre von Jesus hatte Faustus sein Haus in Kapernaum.[2]
Faustus hatte einen hellen Traum von Jesus, den er in Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.236.12-13 erwähnt.
Charakter
Faustus bezeichnete sich selbst als einer der glühendsten Anhänger der Lehre Jesu, die er als überaus weise, rein göttlich und vollauf wahr anerkannte.[3]
Geschichte
Die zwölf Schmuggler und Heirat mit Lydia
siehe Die zwölf Schmuggler
Rückkehr nach Kapernaum
Als der Oberrichter Faustus mit einer Menge Träger und Lastwagen voller Schätze an der Seite einer wunderschönen Gemahlin nach Kapernaum zurückkehrte, bewirkte das ein großes Aufsehen. Der Oberste der dortigen Pharisäer, namens Jairus, kam ihm entgegen - seine Tochter war abermals gestorben, siehe dazu Abermaliger Tod und erneute Erweckung der Tochter des Jairus.[4]
Zusammentreffen mit Jesus nahe Cäsarea Philippi
Als Cäsarea Philippi abbrannte, fuhren Cornelius, Faustus, Kisjonah und Philopold mit dem Schiff des Kisjonah übers Meer, weil sie von weit her den Feuerschein des Stadtbrandes gesehen hatten und nachforschen wollten, was geschehen war. Sie trafen unvermittelt auf den Herrn, worüber sie sich sehr freuten.[5]
Familie
Frau: Lydia
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.235.2-6; Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.236.17-18
- ↑ Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 2.11.10
- ↑ Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.236.4-5
- ↑ Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 2.11.10-12
- ↑ Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 3.166