Philemon (Geistiger Sinn)
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Hinweis: Bibeltext nach der Übersetzung von Martin Luther in der revidierten Fassung von 1984.
Philemonbrief
- 1.1 Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, an Philemon, den Lieben, unsern Mitarbeiter,
- 1.2 und an Aphia, die Schwester, und Archippus, unsern Mitstreiter, und an die Gemeinde in deinem Hause:
- 1.3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Glaube und Liebe des Philemon
- 1.4 Ich danke meinem Gott allezeit, wenn ich deiner gedenke in meinen Gebeten
- 1.5 - denn ich höre von der Liebe und dem Glauben, die du hast an den Herrn Jesus und gegenüber allen Heiligen -,
- 1.6 dass der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde in Erkenntnis all des Guten, das wir haben, in Christus.
- 1.7 Denn ich hatte große Freude und Trost durch deine Liebe, weil die Herzen der Heiligen erquickt sind durch dich, lieber Bruder.
Fürsprache für Onesimus
- 1.8 Darum, obwohl ich in Christus volle Freiheit habe, dir zu gebieten, was sich gebührt,
- 1.9 will ich um der Liebe willen doch nur bitten, so wie ich bin: Paulus, ein alter Mann, nun aber auch ein Gefangener Christi Jesu.
- 1.10 So bitte ich dich für meinen Sohn Onesimus, den ich gezeugt habe in der Gefangenschaft,
- 1.11 der dir früher unnütz war, jetzt aber dir und mir sehr nützlich ist.
- 1.12 Den sende ich dir wieder zurück und damit mein eigenes Herz.
- 1.13 Ich wollte ihn gern bei mir behalten, damit er mir an deiner statt diene in der Gefangenschaft um des Evangeliums willen.
- 1.14 Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, damit das Gute dir nicht abgenötigt wäre, sondern freiwillig geschehe.
- 1.15 Denn vielleicht war er darum eine Zeit lang von dir getrennt, damit du ihn auf ewig wiederhättest,
- 1.16 nun nicht mehr als einen Sklaven, sondern als einen, der mehr ist als ein Sklave: ein geliebter Bruder, besonders für mich, wie viel mehr aber für dich, sowohl im leiblichen Leben wie auch in dem Herrn.
- 1.17 Wenn du mich nun für deinen Freund hältst, so nimm ihn auf wie mich selbst.
- 1.18 Wenn er aber dir Schaden angetan hat oder etwas schuldig ist, das rechne mir an.
- 1.19 Ich, Paulus, schreibe es mit eigener Hand: Ich will's bezahlen; ich schweige davon, dass du dich selbst mir schuldig bist.
- 1.20 Ja, lieber Bruder, gönne mir, dass ich mich an dir erfreue in dem Herrn; erquicke mein Herz in Christus.
- 1.21 Im Vertrauen auf deinen Gehorsam schreibe ich dir; denn ich weiß, du wirst mehr tun, als ich sage.
- 1.22 Zugleich bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, dass ich durch eure Gebete euch geschenkt werde.
Grüße und Segenswunsch
- 1.23 Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus,
- 1.24 Markus, Aristarch, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
- 1.25 Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!