Karl VI.
Karl VI. war ein Regent aus dem Haus Habsburg und Vater von Maria Theresia. Er war zwar kein böser, aber ein harter Regent, dessen übertriebener Hochmut den Völkern Wunden geschlagen hat. Seine Schuldenlast vor dem Herrn war groß. Ohne seine Tochter, die eines besseren Geistes war, wäre Österreich zerrissen worden und untergegangen. (nach Paulus)[1]
Diesseitiges Leben
Karl VI. war ein Erzaristokrat, der alles fade und unerträglich fand, was sich nicht als hochadelig legitimieren konnte, ein Kind des Stolzes und des Hochmutes. (nach Paulus und Karl VI.)[2] Seine Regentschaft war, wie jede andere, eine von Gott zur Züchtigung eines stark entarteten Volkes zugelassene. Er besaß wohl die Gunst seines Volkes, besonders des hochadeligen, aber nicht die Gunst und Liebe des Herrn, da er aus eigener Kraft und Macht zu handeln wähnte, obwohl doch alle Macht und Kraft Gottes ist. (nach Paulus)[3]
Jenseitiges Leben
Nach vielen Jahren des Wartens erschien Jesus in der Gesellschaft des Robert Blum, Paulus u.a. im jenseitigen Wien in der Kapuzinergruft, wo sich Karl VI. und andere Regenten des Hauses Habsburg befanden. Nach einigen Anständen vonseiten Karls gelang es Paulus schließlich, ihn zu Jesus zu bringen, worauf Karl dem Herrn zu Füßen fiel und um Gnade und Barmherzigkeit bat. Darauf konnte er mit den anderen Regenten in Gesellschaft Jesu die Gruft verlassen.[4]